von
Stefan Kühn
Eine Million Jobs sollen in der Schweiz in den kommenden Jahren aufgrund der Digitalisierung wegfallen. Im Gegenzug werden viele neue Arbeitsstellen geschaffen, die in erster Linie technologische Kompetenzen fordern werden. Eine aktuelle Studie von McKinsey* zeigt nun auf, dass gerade wegen dieser Verschiebung bis 2030 in der Schweiz bis zu 40 000 mehr Verhandlungs- und Kommunikationsprofis benötigt werden.
Etliche Kontakte zwischen Firmen, Kunden und Ämtern werden in Zukunft digital und automatisiert abgewickelt. Alltagsverhandler wird es nur noch wenige benötigen. Dafür wird der Bedarf an ausgebildeten Verhandlungsprofis, die Firmen mit ihrem Können einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, umso mehr steigen.
Die folgenden Verhandlungskompetenzen werden morgen wichtiger sein denn je, denn den Rest können Systeme übernehmen:
Beherrschen der Verhandlungstaktiken – von kooperativ bis hart
Fähigkeit, gezielt durch die verschiedenen Verhandlungsprozesse zu navigieren
Aktives Zuhören, um die wirklichen Interessen der Parteien zu verstehen
Stellen smarter Fragen, um 0815 Antworten zu vermeiden
Generieren von Mehrwert durch kreatives Entwickeln von Varianten und Optionen
Kennen und Managen der wesentlichen Wahrnehmungsverzerrungen
Vermeiden von Konflikten dank individuell auf Personen und Firmen ausgerichteter Problemlösungstaktiken
Die Anforderungen an Verhandlungskompetenzen werden drastisch zunehmen. Wer auch morgen vorne mit dabei sein will, sollte bereits heute die entsprechenden Weichen stellen.
INCS ist darauf spezialisiert, Firmen und Professionals in ihren Verhandlungen zu stärken und erfolgreich zu machen. Wir bringen Dinge auf den Punkt und unterstützen Leistungsträger mit professionellen und zukunftsweisenden Verhandlungstools.
(*) McKinsey Global Institute: The Future of work: Switzerlands Digital Opportunity, 2018



